24 Drittkräfte in Krippen an der Fachschule St. Franziskus zu Sozialassistenten ausgebildet

„Wir leben in bewegten und kaum vorhersehbaren Zeiten. So etwas Ähnliches haben Sie bestimmt auch gedacht, als Sie mit dieser Ausbildung begonnen haben“, so Generalvikar Theo Paul im Abschlussgottesdienst der zu Sozialassistenten qualifizierten Drittkräfte.

Für viele der neuen Sozialassistenten hieß das nach 20 oder sogar 30 Jahren wieder die Schulbank zu drücken, um ihren Arbeitsplatz als Drittkräfte zu sichern.

Eine Gesetzesänderung zur Qualitätssteigerung der Krippenarbeit in Niedersachsen hatte diese Anstrengung notwendig gemacht, so dass zum zweiten und nunmehr letzten Male eine solche Qualifizierung an der Fachschule St. Franziskus durchgeführt wurde.

Welch eine Erleichterung und Genugtuung dieses anspruchsvolle Ziel zu erreichen, so dass die Klasse resümierend feststellte: „Das war eine Zeit, die sich gelohnt hat.“ Und sie hat sich für vier Absolventen nicht nur gelohnt, sondern sie sogar motiviert, die zweijährige Ausbildung zur Erzieherin anzuschließen. 

Schulleiter Dr. Ludger Mehring hob in seiner Ansprache die gesellschaftliche Bedeutung der Krippenarbeit hervor und bedankte sich ausdrücklich bei den Trägern der Kindertagesstätten, die eine parallele Ausbildung neben der Anstellung in der Kita möglich gemacht und mitgetragen haben.

Ziel sei es gewesen, bei allen Ansprüchen an die Ausbildung eine Maßnahme zu entwickeln, die für die Beteiligten auch machbar gewesen ist. Die Tatsache, dass alle Teilnehmenden ihr Ziel mit dem Bestehen des Examens erreicht haben, freue ihn daher umso mehr. Er bezog in seinen Dank auch das Kollegium mit ein, dass diese Maßnahme mitgetragen habe und bat daher bei der Überreichung des Examens auch die Lehrkräfte, die die neuen Sozialassistentinnen in der Praxis begleitet haben, mit nach vorne, um den ihnen eine Rose zu überreichen.

Ingrid Nehrenhaus hob als Vertreterin der Examinierten noch einmal die große Herausforderung dieser Qualifizierung für alle hervor, die nur durch klare Prioritätensetzung zu bewältigen war. Sie bedankte sich noch einmal bei der Schule, bezog aber ausdrücklich auch die Familien mit ein, die in dem vergangenen Jahr viel Toleranz und Zeit bereitstellen mussten.

 

Mirko Loehrke gratulierte als Schulsprecher und bedankte sich für die Schulgemeinschaft, da sich alle trotz eines unverkennbaren Altersunterschiedes in die Gemeinschaft eingebracht und diese positiv beeinflusst hätten.

 

 Rede SV BFS II D

 

Der musikalische Beitrag von Markus Göbel und Mirko Böckstiegel brachte die Bedeutung des Tages musikalisch auf den Punkt. „Das ist der Moment!“ lautete der Song, der die Gefühle der Examinierten nicht besser hätte zum Ausdruck bringen können, und mit großem Applaus bedacht wurde.

 

Gesang BFS II D

 Unser Gesangsduo

 

Gruppenfoto BFS II D

Abschlussfoto

 

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